Continentale Rente Invest – Erfahrungen und Auswertung

Es ist wieder soweit! Wir schauen uns eine häufig vermittelte Rentenversicherung an und vergleichen diese mit unserer Empfehlung. Heute mit einem sehr interessanten Beispiel. Der Continentale Rente Invest

Inhaltsverzeichnis

Continentale Rente Invest

Was macht das heutige Beispiel so interessant? Ganz einfach. Zum ersten Mal schauen wir uns nicht nur die Empfehlung eines Vertreters/Mehrfachagenten an, sondern auch die eines Maklers.

Hier die Fakten: Die Continentale ist einer der größten deutschen Versicherer. Sie beschäftigt rund 7.500 Mitarbeiter im Innen- und Außendienst. Hier sollte wieder deutlich werden was das für eine Vertriebsmacht darstellt. Allerdings gibt es auch andere Finanzdienstleister, welche die Continentale als Lösung für die Altersvorsorge anbieten. Hierunter auch ein Makler. Die TauRes. Arbeiten tun hier ca. 300 Berater. Es ist also nicht verwunderlich, dass wir die ein oder andere Altersvorsorge der Continentale schon auf dem Tisch hatten. 😉 

Vergleichsparameter

Um nicht Äpfel mit Birnen zu vergleichen, siehst du hier die Eingangsparameter, mit denen wir gerechnet haben:

Alter

32 (gerechnet mit 01.01.1990)

Monatsbeitrag

250€/Monat

Produktart

fondsgebundene Rentenversicherung – ohne Garantie

Rentengarantiezeit

Mindestniveau

Dynamik

keine

Ablaufmanagement

ja

Zusatzversicherung

nein

Continentale Rente Invest - Produktkosten

Hier schauen wir uns die vier Kostenpunkte an, die ein Versicherer erheben kann.

  • Alpha Kosten (Abschlusskosten)
  • Beta Kosten (beitragsbezogene Kosten)
  • Gamma Kosten (Kosten des Versicherers)
  • Kappa Kosten (Stückkosten)

Wie üblich liegen die Alpha Kosten bei 2,5%

Die Beta Kosten sind hingegen über dem Marktüblichen. Sie starten bei 434,44€ im ersten Versicherungsjahr und fallen jährlich um 8,38€ pro Versicherungsjahr. Im letzten Versicherungsjahr zahlt man 144,06€. Dies sind im Schnitt ca. 9,73% der Beiträge!

Diese Art der Kostenerhebung, sogenannte „fallende Kosten“ führen einige Gesellschaften durch. Der Grund dahinter ist simpel. So hat die Gesellschaft schneller den Großteil der Gebühren erhalten, mit dem Sie wiederum arbeiten kann. Dies geht zu Lasten des Mandanten, da erhöhte Gebühren in der Anfangsphase den Zinseszinseffekt minimieren. 

Positiv ist, dass die Continentale Rente Invest keine Gamma- und Kappa Kosten enthält.

Continentale Rente Invest Produktkosten

Continentale Rente Invest - Anlagekosten

Die Anlagemöglichkeiten sind gut. Hier hast du auch die Möglichkeit in ETFs zu investieren. Beispielhaft haben wir mit dem MSCI World ETF gerechnet. 

Continentale Rente Invest Anlagekosten

Unsere Empfehlung

Wie immer an der Stelle der Reminder: 

Je nach individueller Situation kann es sein, dass wir dir eine andere Gesellschaft empfehlen. Wir haben keine “Pauschallösung” im Bereich Altersvorsorge, sondern schauen welche Gesellschaft deinen Vorstellungen entspricht. Schließlich gibt es eine Handvoll Anbieter, die sehr günstig sind. 😉

SPOILER Die Continentale Rente Invest schafft es nicht ganz auf dieses “Podest”

Unsere Empfehlung - Produktkosten

Unsere Empfehlung hat Abschlusskosten von 3.000€. Das ist zwar leicht höher, über die Laufzeit allerdings zu vernachlässigen.

Die Beta-Kosten betragen in unserer Empfehlung 1%. Das ist sehr günstig. 

Kurzer Reminder: Die Continentale nimmt hier ca. 9,73%! Und du hast einen geringeren Zinseszinseffekt, aufgrund der Art der Gebührenerhebung, mit den “fallenden Kosten”.

Die Kappa-Kosten belaufen sich auf 36€ pro Jahr

Die Anlagekosten (Gamma-Kosten) liegen bei 0,2% des Vertragsguthabens. Dieser Wert ist günstig. 

Darstellung der Produktkosten unserer Empfehlung
Unsere Empfehlung Produktkosten

Unsere Empfehlung - Anlagekosten

Bei langfristigen Anlagen empfehlen wir ebenfalls einen ETF. Ebenfalls ein ETF. Kostenpunkt: 0,16% (inklusive Transaktionskosten). 

Kostengegenüberstellung Continentale Rente Invest vs unsere Empfehlung

Continentale Rente Invest - die Empfehlung eines Maklers?!

Auch wenn die Continentale die beiden letzten Gebühren nicht erhebt, sorgen die horrenden Beta-Kosten dafür, dass das Produkt eher im “oberen Mittelfeld” abschneidet (siehe finanzmathematisches Gutachten).

Hier wird deutlich, dass gerade die “großen” Finanzmakler eher mit “Pauschallösungen” arbeiten, die optimierungsfähig sind. Außerdem darf man selbst kritisch hinterfragen, weshalb so ein großer Vertrieb die Continentale auswählt. Das ist allerdings nochmal ein anderes Thema… 

Finanzmathematisches Gutachten

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