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So verdienen Neobroker Geld

Vor einigen Jahren war es unvorstellbar für 1€ „Ordergebühren“ Aktien zu handeln. Mittlerweile ist es normal, dass man für kleines Geld Orders platzieren kann und am Börsenleben teilhaben kann.

Wie kann es also sein, dass Orders, die früher 10€ und Prozente des Ordervolumens gekostet haben, heute nur noch 1€ kosten?

Payment For Order Flow

Einige kleinere Börsen sind darauf angewiesen, dass sie Aufträge (Orders) von außen einkaufen und dafür eine Provision bezahlen. Eine Börse bzw. einen Handelsplatz zu betreiben lohnt sich eben nur, wenn man ein gewisses Volumen abarbeitet.

Um dieses Volumen zu erreichen, kaufen die Börsen eben unter anderem bei Neobrokern diese Orders ein. Denn Neobroker wie TradeRepublic oder Scalable Capital sind in diesem Sinne nur die Benutzeroberfläche für dich als Endnutzer, aber keineswegs eine Börse, die die eingegeben Aufträge auch abwickelt. 

Ein Neobroker leitet deinen Handelswunsch lediglich weiter an die Börse und diese setzt den Auftrag dann um. Für die Weiterleitung erhält der Neobroker ein

Wie verdient die Börse dann Geld?

Jetzt wissen wir, wie die Neobroker Geld verdienen, aber was hat die Börse davon? Hier wird mit sogenannten Spreads gearbeitet. Denn ein Geschäft an der Börse führst du als Handelnder gar nicht mit einem anderen Handelnden direkt, sondern über einen Mittelsmann, den sogenannten Market Maker.

Der Market Maker sorgt dafür, dass eben der Handel an der Börse stattfinden kann und übernimmt die Vermittlungsfunktion bzw schaltet sich beim Kauf und Verkauf dazwischen. Dafür kauft er dir deine Aktien ab und verkauft sie dann dem Käufer. Und das jeweils mit einem leicht abweichenden Preis – das ist der sogenannte Spread. An dieser Differenz verdient der Market Maker, das ist pro Transaktion nicht viel, der Spread beträgt nur 1 bis wenige Cent, aber auf die Masse der Transaktionen kommt da schon etwas zusammen.

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Welche Alternativen gibt es?

Natürlich kann man auch bei den meisten Banken ein Wertpapierdepot eröffnen und dort Aktien handeln. Die Kosten pro Order sind dort aber deutlich höher und haben meistens zusätzlich noch eine prozentuale Komponente, also einen Prozentsatz des Ordervolumens als Gebühr. Dafür hat man meist einen geringeren Spread und ist zusätzlich nicht an einen Handelsplatz gebunden, sondern kann zwischen verschiedenen Börsen auswählen.

Fazit

Natürlich kann man auch bei den meisten Banken ein Wertpapierdepot eröffnen und dort Aktien handeln. Die Kosten pro Order sind dort aber deutlich höher und haben meistens zusätzlich noch eine prozentuale Komponente, also einen Prozentsatz des Ordervolumens als Gebühr. Dafür hat man größtenteils einen geringeren Spread und ist zusätzlich nicht an einen Handelsplatz gebunden, sondern kann zwischen verschiedenen Börsen auswählen.

Neobroker sind also weder gut noch schlecht, sondern einfach eine neue Möglichkeit Aktien zu handeln.

Am besten fährst du als Anleger sowieso, wenn du dich mit deinem eigenen Risikoprofil auseinandersetzt. Lasse dich gerne dazu beraten, wir stehen dir hier zur Seite.

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Till Freudenreich

Till Freudenreich

Unabhängiger Finanzberater und Experte für Altersvorsorge

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